Was hat Innofriends mit WSUT zu tun?

Um unsere geistige Fitness zu stärken machen wir regelmäßig Sport. Gerne in Form von Laufen, egal ob auf der Ebene oder im Gelände. Zugegeben, mehr Spaß macht es im Gelände. Neben etlichen Laufbewerben ist der WSUT (Wörthersee Ultra Trail) ein Fixpunkt im Innofriends-Sportjahr. Man kann sich bei dieser hervorragend organisierten Veranstaltung zwischen mehreren Distanzen entscheiden. 72km Ultra, 42km Marathon, 21km Halbmarathon oder 10km Kurzdistanz stehen zur Auswahl. Nachdem unser Motto #runforfun lautet, haben wir uns für die 21km Halbmarathon Distanz entschieden. Diese fordert den Körper und Geist auch schon ganz anständig, aber es ist eben noch viel Spaß dabei. Über Stock und Stein geht es über vier Erhebungen von Klagenfurt bis Pörtschach. Man hat dabei um die 830hm zu überwinden. Nicht schlecht Herr Specht. Es macht jedenfalls irrsinnigen Spaß durch die Kärntner Wälder zu laufen.

Den Bewerb habe ich, mit meinem Lauf-Buddy und ebenfalls Innofriends Laufshirt-Träger Martin aka Kasi angetreten. Christoph konnte wegen diverser Gründe – einer davon hört auf den schönen Namen Elisabeth – leider nicht beim regelmäßigen Training dabei sein und hat sich daher vernünftigerweise gegen eine Teilnahme entschieden. Aber das nächste Jahr wird er dabei sein. Fix!

Das letzte Jahr waren wir auch schon recht gut vertreten. Kasi und ich haben die Herausforderung das erste Mal gewagt. Christoph konnte wegen gesundheitlicher Einschränkungen leider nicht teilnehmen. Meine Laufzeit von 2:53h war aber nicht so überwältigend. Martin war mit 2:20h schon deutlich schneller. Daher musste es dieses Jahr flotter gehen. Es gab für mich vier selbstgesteckte Ziele die entsprechend ihrer Priorität wie folgt lauteten:

  1. Teilnehmen können
  2. Den Lauf zu Ende bringen (finishen)
  3. Schneller sein als letztes Jahr
  4. Die Zeit von 2:30h erreichen

Klingt ja schon recht ambitioniert. Die Ziele 1 und 2 sollten ja nicht so schwer zu erreichen sein. Denkste. Bereits das Ziel 1 schien am Donnerstagabend in weite Ferne gerückt zu sein. Beim Hochheben eines leeren (!) Koffers, hat sich mit einem heftigen Stich ein Hexenschuss bemerkbar gemacht. Ach du Sch**** tat das weh. Nach einigen Minuten an Bewegungsversuchen war schnell klar, dass es das wohl gewesen zu sein scheint. Gedanklich schon beim Stornieren der Zimmer hat mir dann mein Lauf-Buddy Martin gut zugeredet und davon überzeugt, unverzüglich das Krankenhaus aufzusuchen. Gesagt, getan. Um 21:30 Uhr auf in die Notaufnahme. Ein guter Freund war zufällig in der Nähe und hat mich ins Krankenhaus gefahren. Dort angekommen hat man mich untersucht und den besagten Hexenschuss diagnostiziert. Zum Glück nicht mehr. Nach einer Infusion wurde ich wieder nach Hause geschickt. Ich hatte nicht so das Gefühl, als dass sie geholfen hat. Die Schmerzen waren unverändert. Egal, einfach mal ins Bett gegangen und eine – nicht so gemütliche – Nacht drüber geschlafen.

Am Morgen danach ernüchterndes Erwachen. Die Schmerzen waren nicht viel besser. Nach der Morgentoilette ging es erstmals zum Frühstück. Ordentlich gegessen habe ich mich vorsichtig aufgerichtet. Was ist geschehen? Der Schmerz hat merkbar nachgelassen. Juhu hab ich mir gedacht. Ich konnte mich wieder halbwegs bewegen und schon leicht hüpfen. Das gibt Auftrieb! Telefonisch machte ich mir einen Termin bei meinem Sportmediziner aus. Vielleicht kann er mir ja weiterhelfen, sodass ich doch noch starten kann. Eineinhalb Stunden und ein paar Spritzen später konnte ich wieder annehmbar gehen. Super! Sachen fertig packen und ab mit dem Auto zum See. Die Autofahrt war nicht sonderlich angenehm aber es ging.

Am See angekommen und die Zimmer bezogen ging’s gleich zu meinem Lauf-Buddy und dessen Frau. Das Gehen ging schon recht gut. Wir holten uns die Startnummern und üblichen Werbegeschenke ab. Weiter ging es zum Abendessen. Wir haben recht gut gespeist damit wir am Folgetag genug Leistung abrufen konnten.

Zurück im Hotel angekommen, habe ich noch ein wenig die Muskulatur mit einem speziellen Öl mit Zig guten Inhaltsstoffen – danke Mum – massiert. Es fühlte sich echt schon gut an. Das macht Mut. Ab ins Bett und ausschlafen.

Einige Stunden mehr oder weniger erholsamen Schlafes, bin ich nahezu schmerzfrei aufgewacht. Ich freute mich wie ein kleines Kind sich auf neue Spielsachen. Ich war für den Startschuss um 11:00 Uhr bereit. Die Zeit bis dahin verging rasend schnell. Kaum waren wir gestartet, sind wir auch schon im Ziel eingelaufen. Naja, ganz so schnell ging es dann doch nicht. Martin wiederum war einiges schneller als ich. Er hat seine Wunschzeit nicht ganz erreichen können, allerdings haben da die Beine nicht ganz so mitgespielt. Trotzdem ist 2:16h eine Bombenzeit. Beim Zieleinlauf schaute ich auf meine Sportuhr. 2:26h habe ich abgelesen. Yesss! Ziele 1 bis 4 alle erreicht. Ich war überglücklich und schon deutlich stolz auf mich selbst. Das alles nach dem Donnerstagabend ist schon sensationell!

Am 12.12.2019 um 12:12 Uhr wird die Anmeldung zum WSUT 2020 offen sein. Wir werden unter den ersten Anmeldungen zu finden sein. Ganz sicher! WSUT, wir sehen uns 2020.

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